Die Geschichte des Vereins

Der Verein wurde am 06.11.1991 gegründet, um Betreuungsstrukturen im ambulant-komplementären Bereich zu schaffen.

Der Zweck unseres Vereines ist  die Betreuung von Behinderten, psychisch Kranken, Suchtkranken mit psychischen Auffälligkeiten und Migranten, die in ihrer Lebensbewältigung eingeschränkt sind.

Hilfestellungen für den Alltag

In allen Projekten geben wir Hilfestellung bei der Bewältigung des Alltags.

Wir sind in die kommunalen Versorgungsstrukturen des Stadtbezirkes eingebunden. Wir haben uns verpflichtet, die Betreuung der im Stadtbezirk wohnenden Menschen, die eine derartige Hilfe benötigen, in Zusammenarbeit mit den anderen Trägern zu leisten.

Wir arbeiten in den unterschiedlichsten Gremien im Stadtbezirk und auf überregionaler Ebene aktiv mit.

 

Soviel Hilfe wie nötig, soviel Selbständigkeit wie möglich

Der Mittelpunkt unserer Arbeit ist die Suche nach den Fähigkeiten und Fertigkeiten der KlientInnen und die Förderung derselben. Unsere Hilfe setzt dort an, wo sich der/die KlientIn befindet.

Die Interventionen passen wir immer aufs Neue unserem Leitgedanken „Soviel Hilfe wie nötig, soviel Selbständigkeit wie möglich“ den Gegebenheiten der KlientInnen an. Die Beziehung zu den einzelnen Betroffenen ist gekennzeichnet durch hohe fachliche Standards, die transparent und nachprüfbar sind.

Die Betreuungsarbeit wird in den Bereichen Wohnen, Kontaktgestaltung, Arbeit und Freizeit geleistet.

Vereinbarungen mit den KlientInnen regeln im Einzelfall die Inhalte unserer Betreuung. Gesetzliche BetreuerInnen, Angehörige, Freunde und andere Kontaktpersonen werden, soweit erforderlich und gewünscht, einbezogen.

 

Die Entwicklung der Projekte

Unserer Kontakt- und Begegnungsstätte (KBS) „Das Ufer“ wurde 1993 als erstes Projekt in einer Wohnung von 63 qm eröffnet.

Es folgte 1994 das Betreute Einzelwohnen. Mit Hilfe einer Kollegin wurde es aufgebaut und konnte im Jahr 1995 in die reguläre Entgeltfinanzierung übernommen werden.

Der Bedarf nach Betreutem Wohnen wuchs.

Nach Verhandlungen mit dem Senat konnten im Januar 1996 zwei Therapeutischen Wohngemeinschaften (TWG) in einer Neubausiedlung in Marzahn eröffnet werden konnten. 1998 und 1999 wurden vier weitere TWGn eingerichtet.

Die Räume der KBS waren bereits 1994 dem Ansturm der BesucherInnen nicht mehr gewachsen. 1995 gelang der Umzug in größere Räume (ca.110qm), gleichzeitig konnten Räume für eine Tagesstätte (250qm) gefunden und ausgebaut werden.

Aus eigenen Mitteln entstand 1998 der Zuverdienst mit dem Bereich Postversand.

Eine nochmalige räumliche Erweiterung der KBS (2001) auf ca. 200 qm ermöglichte die Einrichtung eines Kontaktcafés für junge psychisch Kranke, einen festen Anlauf für die im BEW Betreuten und bessere Möglichkeiten für gemeinsame Veranstaltungen der TWGn.

2002 fanden wir für die Tagesstätte und den Zuverdienst neue Räume. Es gelang den Standort (Nähe Helene-Weigel-Platz) zu erhalten und auszubauen.

2005 wurde die „Lebensnähe gGmbH“ als Tochter des Vereines gegründet und die Projekte in diese gGmbH überführt.

Wir sind gegenwärtig mit unseren Projekten in der Allee der Kosmonauten 67/69, im alten Dorfkern von Marzahn, in der Ringelnatzsiedlung und am Brebacher Weg  präsent.

Das Kontaktcafe am Standort Allee der Kosmonauten 69 wird mit viel Engagement vom Verein und ehrenamtlich tätigen Mitbürgern betrieben und sehr gern von den Kiezbewohnern und unseren KlientInnen angenommen und genutzt. Es soll einen kleinen Beitrag zur gelebten Integration leisten.

Ziel der Leistung

  • Hilfestellung bei Behördenangelegenheiten,
  • Aufbau von sozialen Kontakten,
  • Entwicklung von Unterstützungsnetzwerken,
  • gemeinsame Freizeitgestaltung,
  • Anlaufpunkt und Unterstützung von ehrenamtlichem Engagement

Das Projekt “Daheim” richtet sich vorrangig auf die Stimulation der Selbsthilfepotentiale der sogenannten Russlanddeutschen, um das eigene Engagement bei der Integration in das wirtschaftliche, geistig-kulturelle und gesellschaftliche Leben zu fördern und zu begleiten.

Durch die Förderung der “Aktion Mensch” wurde für den Zeitraum vom Mai 2006 bis August 2008 eine Anschubfinanzierung für das Migrationsprojekt zur Verfügung gestellt.

Das Projekt wurde gegenüber dem Deutschen Hilfswerk abgerechnet und wird nun mit einer hauptsächlich ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterin nachhaltig fortgesetzt.

 

Wir organisieren und veranstalten als Verein jährlich ein Kolloqium/Fachgespräch.

Bisher fanden folgende Veranstaltungen statt:

Zum „Behindertenreport“, den wir als Verein in erheblichem Maße mitgestaltet haben. 2005
Zum „Betreuten Wohnen im Apartment“. 2006
Zur „Interkulturellen Öffnung als Herausforderung für das psychosoziale Versorgungssystem in Marzahn/Hellersdorf“. 2007
Zum Thema „Arbeit oder eine sinnstiftende Tätigkeit als notwendiges Element der Betreuung von Menschen mit seelischen Behinderungen“. 2008
Zum „Behindertenreport Marzahn-Hellersdorf 2010 – Lebenssituation, Befindlichkeiten, Erwartungen“. 2009
Ein Fachgespräch zum Thema: Ressourcen und Kompetenzen nutzen – MigrantInnen mit im Ausland erworbenen Berufs- und Hochschulabschlüssen. 2010
Ein Workshop mit dem Thema: „Arbeit trotz Behinderung“. 2011
Ein Workshop mit dem Thema: „Gemeinsam kreativ sein“. 2012
Ein Workshop mit dem Thema: „Mit Spaß gemeinsam gestalten“. 2013
Ein Workshop zum Thema gesunde Ernährung: „Aus der Hand in den Mund, und Spaß dabei“. 2014
Ein weiterführenden Workshop zum Thema gesunde Ernährung: “ Happy Dinner – gemeinsam kochen und essen“. 2015

 

 

Mit unseren Veranstaltungen wollen wir den Erfahrungsaustausch mit den gesetzlichen Betreuern, den zuständigen Mitarbeitern der Ämter und Ärzten befördern. Durch die gemeinsamen Workshops mit unseren Klienten und Besuchern das Vertrauensverhältnis fördern.

 

Freiwilligenarbeit ist in unserem Verein wichtig und soll in unseren Projekten, auch in der gGmbH, die hauptamtlichen Mitarbeiter in deren Arbeit unterstützen. Wir gestalten somit psychosoziale Integration erlebbar. Die ehrenamtliche Arbeit wird von einem Koordinator begleitet. Wir arbeiten eng mit der Freiwilligenagentur Marzahn zusammen.

 

 

Hier finden Sie unsere Chronik in einer grafischen Darstellung und unsere Chronik in einer ausführlichen Textvariante.

Unser Wohlfahrtsverband

Logo ParitätischeDer Verein Lebensnähe-Marzahn e. V. ist Mitglied im
Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband,
Landesverband Berlin e. V.
Brandenburgische Straße 80, 10713 Berlin

Mitgliedsnummer: 389.

Der Verein Lebensnähe-Marzahn e. V. ist im Rahmen der

 

Initiative Transparente Zivilgesellschaft aktiv.

Logo Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Nähere Auskünfte:
Tel. 030 / 543 69 82
Fax: 030 / 543 966 30
ggmbh@lebensnaehe.de
verein@lebensnaehe.de

Adresse:
Geschäftsstelle Lebensnähe
Allee der Kosmonauten 69
12681 Berlin

Öffnungsszeiten:
Mo-Fr 8-16 Uhr bzw.
nach Vereinbarung

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